Antifa Veranstaltungsreihe

Im Februar veranstaltet die „Werkstatt 3 “ in Kooperation mit „Avanti“ eine Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtsradikalismus.
Den Auftakt macht Anna Diegelmann mit ihrem Vortrag:

„…ein Volk steht und fällt mit seinen Frauen“
- Frauen in der extremen Rechten

Rechtsextremismus ist keine reine Männersache. Seit Anfang der 90er Jahre gründete sich innerhalb der extremen Rechten eine Vielzahl von Frauengruppen, die ganz unterschiedliche Themenfelder bearbeiteten, von allgemeinpolitischen Schulungen bis hin zu Vermittlung von Kinderspielzeug. Welche Rolle spielen diese Gruppierungen innerhalb der Szene? Sind diese Frauen emanzipiert? Welche Rolle spielen unterschiedliche Konzepte von Geschlecht in der völkischen Ideologie? Die Veranstaltung soll diesen Fragen nachgehen und einen Überblick über Gruppen, Aktivistinnen und Arbeitsfelder geben.

Das ganze kostet 2 Euro und beginnt am Dienstag den 06.Februar um 19.30h

weitere findet ihr unter http://www.avanti-projekt.de/Antifa.htm#W3_Antifaveranstaltungen

(Mitglieder und Anhänger rechtsextremer Parteien und Organisationen wie NPD, DVU, Republikaner und der „Freien Kameradschaften“ haben keinen Zutritt zu den Veranstaltungen (nach § 6, VersG.))

Gender Studies

Die „AG Gender Studies“ der Universität Hamburg veranstaltet momentan eine öffentliche Vorlesungsreihe unter dem Titel „Jenseits der Geschlechtegrenzen“.

Gender Studies?
»» http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies
»» http://www.genderstudies-hamburg.de/

Der nächste Vortrag findet am Mittwoch den 17.01.07 im Philturm Hörsaal F statt:

„Jenseits der Geschlechterbinarität im Recht“. Mit Dr. iur. Konstanze Plett LL.M. (Uni Bremen).

Eine übersicht findet ihr hier:
http://www.genderstudies-hamburg.de/fileadmin/user_upload/ag_queer/PLAKATWiSe0607.pdf

DGB-Hamburg verklagt Polizei

Anlass für die beim Verwaltungsgericht Hamburg eingereichte Feststellungsklage ist ein Vorfall vom 16. November 2006 in Hamburg-Wandsbek. An diesem Abend hatte die DGB-Jugend zu einem Informationsabend über Neonazi-Strukturen ins Bürgerhaus eingeladen. Überraschend waren etwa 20 Neonazis aus NPD und sogenannten „Freien Kameradschaften“ an der Tür der Bürgerhauses erschienen und hatten mit Fußtritten und Faustschlägen gewaltsam versucht, sich Zutritt zu der Veranstaltung zu verschaffen.

Die DGB- Jugend hatte zuvor öffentlich hingewiesen, dass NPD- Mitglieder und ihre Braunen Kameradschaften unerwünscht seien. Ein entsprechendes Hinweisschild hing auch an der Eingangstür. Zwar gelang es zunächst, die Nazis von der Eingangstür abzudrängen, wobei ein DGB- Gast mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt wurde – die Überraschung aber kam, als wenig später die Polizei eintraf: Nach Gesprächen mit den Neonazis und dem DGB ordnete der Einsatzleiter der Polizei an, dass den Rechtsextremisten entweder Zutritt zu gewähren – oder die Veranstaltung abzubrechen sei. Der Einsatzleiter berief sich dabei auf das Versammlungsrecht. 20 gewaltbereite Neonazis bei einer Infoveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus – das wollte der DGB nicht verantworten und brach die Veranstaltung ab.

Mit einer Feststellungsklage vor dem Verwaltungsgericht will der DGB jetzt das Verhalten der Polizei für rechtswidrig erklären lassen.Es dürfe nicht sein, dass Neonazis ausgerechnet solche Veranstaltungen verhindern könnten, die über rechte Gewalt aufklären wollen, sagte DGB- Jugendbildungsreferent Heiko Humburg gegenüber NDR-Info.

Quelle: npd-blog.info

weitere Links:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,449243,00.html
http://www.taz.de/pt/2006/11/18/a0347.1/text
http://www.dgb-hamburg.de/index.php?theme=item-anzeige&item=
news&artikel=1201
http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID3363742,00.html
http://www.abendblatt.de/daten/2006/11/17/640453.html
http://www.dgb-jugend-nord.de/index.php?option=com_content&task=
view&id=130&Itemid=27

Neonazis treten als Bürgerinitiative auf

In Hamburg sind Neonazis am 16. Dezember 2006 als “Bürgerinitiative Unsere Zukunft” aufgetreten und verteilten im Stadtteil Bramfeld Flugblätter. In dem Pamphlet bezeichnen sich die Neonazis aus nicht angeführten Gründen als “nicht wegzudenkender Bestandteil der politischen Stadtteilkultur”. Zu dem “nationalen Infotisch” wurden nach eigenen Angaben auch “Glühwein, Kaffee, Tee und Gebäck” gereicht, außerdem stehe man “zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung”. Über die Anzahl der Interessierten schweigen sich die Neonazis auf der Seite des “Aktionsbüro Norddeutschland” allerdings aus.

Quelle: npd-blog.info

Wer darf eigentlich LehrerIn sein?

Hier ein interessanter Link zu einer Diskussion um das Thema Berufsverbot:

http://de.indymedia.org/2006/12/164894.shtml

Ferien

Momentan sind Weihnachtsferien.

Für Schleswig-Holstein: 27.12. – 08.01.